Segeltörn Bilder

Mal wieder möchte ich mich entschuldigen, dass so lange nichts auf meinem Blog passiert ist. Wie im letzten Beitrag versprochen, gibt es nun endlich die Bilder vom Segeltrip. Es war herrlich, einfach mal richtig purristisch ohne technischen Schnickschnack eine Woche auf den Seen der Masuren, mit ihren wunderschönen Landschaften zu verbringen. Wir, dass heißt im Konkreten, der Brendan, 4 Franzosen, ein Deutscher und unser polnischer Skipper auf einem ca. 11m langem Boot.


Man beachte den Namen! 🙂


Unsere „Crew“ (leider noch ohne Skipper am ersten Tag)




Nein, es sieht nicht nur auf dem Bild so aus, wir waren wirklich verdammt schräg (unter Deck sind alle aus den Betten gefallen). Nach dieser „Fast-Umkippaktion“ hat der Skipper den Brendan nicht mehr so oft ans Ruder gelassen :).


Auch ich machte den Fehler, einmal zu stark aufs Gaspedal zu drücken. Es ist schon erstaunlich was für ein Speed so ein kleines Boot drauf hat. Auf jeden Fall brachte ich das Boot auch fast zum kentern, da ich selbst für meinen Geschmack zu schnell war (desto schneller, desto mehr liegt man mit dem Kahn in der Schräge) und versucht habe zu bremsen. Leider ging dieses Bremsmanöver gehörig in die Hose und die komplette Crew wurde ordentlich hin- und hergeschüttelt.

Neben den krassen Adrenalinstößen gab es natürlich auch ruhige Momente, in denen man die wunderschöne Landschaft betrachten konnte, die mich doch sehr an den Spreewald nahe meiner Heimatstadt erinnerte.

Abends gabs dann entweder Lagerfeuer, Disko oder Party auf dem Boot.

Alles in Allem ein sehr geglückter Ausflug. Jedem, der mal nach Polen kommen sollte kann ich einen solchen Trip nur empfehlen. Man  sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass man selber ordentlich mitanpacken muss und auch Dusche oder sonstigen Komfort, den man so gewöhnt ist gibt es auf dem Boot nicht (Duschen gabs dann aber doch im Hafen für ein paar Zloty).
Hier, wie immer, der Link zum kompletten Album:

Segeltrip

Also bis demnächst.

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Reisebericht Krakau Teil 4

TAG 4 – Jüdisches Viertel und Schloß Wawel

Na dann auf zum letzten Teil des Krakaureisberichtes. Am letzten Tag unseres Besuches ging es erst zum Bahnhof Taschen einschließen und dann ab in das berühmte jüdische Viertel. Es war toll. Die netten Häuschen, das ganze Flair war einfach super.

Nach ein wenig Sightseeing machten wir an einem netten Restaurant/Biergarten halt.

Nach einer Stunde ging es weiter durchs Viertel und danach zum Schloß Wawel.

Krakau Day 4 – Wawel Castle

Ich weiß, dass dieser letzte Eintrag nicht gerade viel Umfang hat, aber es gibt da einfach nicht viel zu sagen (zu wenig Hintergrundwissen), aber schaut euch einfach das Album an, Bilder sagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte ;-).

PS: Morgen gehts zum Segeln mit 40 anderen Studenten, je 7 Mann bekommen ein Boot. Wir habe eine Gruppe mit den Franzosen gebildet (bin ich ja mal gespannt, aber mit den Spaniern oder Portugiesen hätten wir nicht eine ruhige Nacht). Vom 2. bis zum 6. Mai geht es über den See. Ich versuche wie immer viele Fotos mit Brendans Kamera zu machen und stelle diese dann natürlich auch online. Also bis bald :-).

Reisebericht Krakau Teil 3/4

TAG 3 – Auschwitz

Weiter gehts :-). Kommen wir nun zu Tag 3 der Krakaureise. Nach einem ausgedehnten Frühstück ging es nach Auschwitz, um einen Blick auf die ehemaligen Konzentrationslager zu werfen. Der Besuch war schon schockierend. Man glaubt alles zu wissen und einschätzen zu können, was man so aus dem Geschichtsunterricht weiß, leider sieht die Realität viel grausamer aus. Was einem die Tourguides dort erzählt haben hörte sich viel grausamer an, als ich es aus dem schulischen Geschichtsunterricht in Erinnerung habe. Auch viele neue Sachen, die ich so noch gar nicht wusste habe ich gelernt, unter anderem über das Gefängnis im Lager. Es werden einem schreckliche Dinge gezeigt, wie z.B. das eingesammelte Hab und Gut der Gefangenen, oder ein tonnenschwerer Berg aus Haaren!!!. Da wird einem richtig mulmig. Ich will auf dieses grausame Stück der deutschen Geschichte aber auch gar nicht weiter eingehen. Es reicht zu sagen, das dieser Besuch sehr prägend war und in mir traurige Gefühle auslöste. Wir haben uns 2 KZ’s angeschaut. Als erstes das kleinere KZ Auschwitz I, in welchem sich auch das Hauptquartier des KZ-Leiters und der berühmte Schriftzug befindet.

Danach ging es in das KZ Auschwitz II Birkenau. Dieses Lager war das größte, dessen Ausmaße man auch gut an den, vom Wachturm aus gemachten, Fotos sehen kann.


Viele erinnern sich vielleicht an den Eingang aus dem Film Schindlers Liste.

Hier das komplette Album mit allen Fotos (Das Bild mit den M&Ms soll als Platzhalter dienen – davor KZ I, danach Birkenau):

Krakau Day 3 – Auschwitz

Nach dem Besuch brauchten alle ein wenig Ruhe und Erholung, seelisch und physisch. Also ging es zurück in die Altstadt zum Abendessen. Damit war dann der 3. Tag auch vorüber. Nachher kommt noch der 4. Tag online.

Krakau Reisebericht 2/4

Wie versprochen folgt nun der zweite Teil des Krakau Reiseberichtes. Leider einen Tag später als angekündigt, aber besser spät als nie ;-). Am zweiten Tag ging es, nach einem ausgedehnten Schlaf, auf zu den berühmten Salzminen. Das Ticket konnten wir ganz bequem an der Rezeption unseres Hostels kaufen. Leider schien der Busfahrer einen Spaß mit uns treiben zu wollen. Uns wurde ein Treffpunkt gesagt, an dem kein Bus war bzw. ankam. Nach einem Telefonat mit der Reiseagentur ging es weiter zu einem anderen Treffpunkt und da, nach 30 Minuten, kam auch endlich unser Bus. Nach ca. 40 Minuten Fahrt waren wir auch schon da. Viel gibt es zu den Minen nicht zu sagen, außer „WOW“. Ein überwältigender Anblick, gerade die großen Hallen. Aber macht euch selber ein Bild, nachfolgend findet ihr wieder ein Album (222 Fotos).

Krakau Day 2 – Salzmine

Zum Abschluss gabs noch einen Abstecher zum Texaner und am Abend gings (mal wieder) auf Party. Ich versuche demnächst den dritten Teil der Krakaureise online zu stellen. Morgen werde ich as wahrscheinlich nicht schaffen, da ich Donnerstag und Freitag eine Marathonvorlesung habe (insgesamt 14 Stunden – 1 Vorlesung!). Bis dann :-).

Reisebericht Krakau – Teil 1/4

Nach langem Warten ist nun endlich der erste Teil des Elebnisberichts vom Krakaubesuch online. Da er doch relativ umfangreich ausfallen wird (bzgl. der Bilder), stelle ich die einzelnen Tage einzeln online.

Tag 1 – Ankunft und erste Erkundung der Altstadt

Mittwoch der 11. April, endlich ist es soweit, wir fahren nach Krakau. Mit „wir“ meine ich unsere koreanischen Freunde (Soh Yung und Ju Sang), meinen Kumpel Brendan und natürlich mich ;-). Startpunkt war der Warschauer Hauptbahnhof. Es entpuppt sich immer öfter als sehr nützlich eine Wohnung mitten im Stadtzentrum zu haben, alle Wege sind dadurch viel kürzer (mit der Tram dauert die Fahrt zum Bahnhof genau 1 Minute). Auf zum Schalter, schnell das Ticket für ca. 75 Zloty gekauft (Krakau Oneway – da uns der Preis verdächtig hoch vorkam, wollten wir das Ticket für den Rückweg lieber in Krakau kaufen). Die Fahrt dauerte ungefähr 2 Stunden und 40 Minuten. Man wusste sich irgendwie zu beschäftigen (Musik hören, reden, schlafen, rumalbern,…):


Jaja, die lustigen Koreaner 😉 …


Der gescheiterte Versuch zu schlafen…

Ankunft in Krakau. Jetzt mussten wir nur noch raus bekommen wie wir zu unserem Hostel gelangen. Nach ein paar Versuchen Leute auf der Straße anzusprechen (in gebrochenem polnisch gemixt mit etwas englisch) trafen wir auf eine sehr freundliche ältere Frau. Sie begleitete uns den ganzen Weg bis hin zum Hostel. Ihre Tochter studiert Germanistik, daher das Interesse an uns (da kann einem manchmal schon mulmig werden bei so viel Gastfreundschaft – eben das krasse Gegenteil zu Warschau).

Angekommen im Hostel freuten wir uns erst über die gute Lage (nur 10 min. Fussweg von der Altstadt entfernt) und dann über den günstigen Preis (45 Zloty pro Nacht und Person inklusive Frühstück!).Wir schliefen in einem 4-Bettzimmer, also ideal für uns. Beim Bad handelte es sich um einen „shared bathroom“ (der musste also mit anderen Besuchern geteilt werden). Wir hatten Glück und mussten das Bad nur am letzten Tag teilen, weil davor keine Besucher in unserem Stockwerk nächtigten. Eine Toilette hatten wir aber noch zusätzlich in unserem Zimmer (als Extraraum versteht sich). Leider machte ich am ersten Morgen den Fehler ohne Wechselkleidung ins Bad zu stiefeln. Ich vergas, dass es genau neben dem Büro lag. Eigentlich war mir das egal, aber wie der Zufall es wollte, traf während meiner Morgendusche eine 8 Mann starke Reisegruppe im Büro ein, so versuchte ich unauffällig nur mit einem Handtuch bedeckt vorbeizuhuschen. Das klappte natürlich nicht und ich wurde erstmal mit einem „Good morning“ und vielen grinsenden Gesichtern begrüßt ;-).Trotz allem, wer Interesse hat einen Besuch nach Krakau zu wagen, dem kann ich dieses Hostel wärmstens empfehlen – http://www.travellersinn.pl – super Zimmer, zentrale Lage und tolle Mitarbeiter (organisieren Ticketverkäufe nach Auschwitz und Salzminen direkt im Büro).
Nach dem Begutachten unseres Zimmers und einem kurzen Nickerchen ging es dann direkt in die Altstadt von Krakau. Nachfolgend findet ihr alle Fotos der ersten Besichtigung (komplettes Album mit 184 Bildern).

Krakau 1 – Altstadt Impressionen

Am Abend ging es dann noch auf eine Party und danach wurde geschlummert :-).
Das wars dann erstmal, Tag 2 (Auschwitz) folgt morgen. Bis dann.

Besuch der Kanzlerin Merkel

Unsere tolle Frau Bundeskanzlerin Merkel kam vor etwa 2,5 Wochen an die Universität Warschau. Sie hielt einen Vortrag über die Europapolitik (recht langweilig, hat einfach nur ein Skript vorgelesen). Dazu ein paar Bilder. Leider konnte man nicht wirklich nah an sie ran, daher die schlechte Qualität (verursacht durch den Zoom).

Kanzlerin Vortrag Universität

PS: In ein paar Tagen stelle ich einen Reisebericht über Krakau auf meinen Blog. Der Brendan, zwei koreanische Freunde und ich haben diese wunderschöne Stadt über die Osterferien besucht. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten, wie die Salzminen, Auschwitz und das Schloß Wawel folgen in Kürze. Da wir über 500 Fotos gemacht haben, dauert die Aufbereitung sicher noch 2 bis 3 Tage. Also bis dann.

Lang ist’s her…

Mal wieder entschuldige ich mich bei meinen Blog-Lesern, dass ich lange nichts mehr gepostet habe. Die Semesterferien sind vorbei und das 2. Semester meines Studiums in Warschau ist seit einer Woche angebrochen. Viele Prüfungen sind geschrieben, andere warten noch auf mich ;-). Die erste Woche verlief genz harmlos und ohne erwähnenswerte Ereignisse. Die Uni macht so langsam richtig Spaß (abgesehen davon, dass man vieles nicht anrechnen lassen kann). Tja, das wäre auch schon alles. Ich hoffe das demnächst wieder was aufregendes passiert :-).